• Bartimäus
    Bartimäus

    Die Geschichte von Bartimäus und seinem Wunsch, sehen zu können.

    Markus 10, 46–52
    Lukas 18, 35–43
    Matthäus 20, 29–34

  • Ein wunderbares Geschenk
    Ein wunderbares Geschenk

    Augen zu haben und sehen zu können, ist etwas geniales, das Gott, der Schöpfer uns schenkt. Die vielen Farben, Formen, Bewegungen und Eindrücke kombiniert mit Geräuschen und Gerüchen sind ganz selbstverständlich für uns. Wir erleben täglich eine bunte Welt mit verschiedensten Menschen um uns herum. Es ist fast wie in einem Film! Es gibt Menschen, die blind sind und nichts sehen. Einige sind von Geburt an blind, andere werden es durch eine Krankheit oder einen tragischen Unfall.

  • Nicht verstanden
    Nicht verstanden

    Einer, der von Geburt an blind war, hiess Bartimäus. Er lebte, als Jesus umherzog, predigte und kranke gesund machte. Bartimäus war auf Menschen angewiesen, die ihm bei den alltäglichen Arbeiten halfen. Wenn er sich auf dem grossen Markt in der Stadt Jericho etwas zu essen kaufen wollte, konnte er sich nur schwer zurechtfinden. Er streckte vorsichtig seine Hände aus und tastete sich langsam vorwärts, weil ihn das Getümmel verwirrte. Einige beobachteten ihn und meinten: «Schau, wie der herumläuft. Er fuchtelt ständig mit den Händen!» Andere wussten um seine Krankheit und erklärten: «Er kann nicht sehen; er ist blind.»

  • Allein und verlassen
    Allein und verlassen

    Oft sass Bartimäus irgendwo allein am Weg. Dann versuchte er zu verstehen, was um ihn herum vor sich ging. Er hatte ein feines Gehör einen guten Tastsinn und eine sensible Nase. Dies ist bei blinden Menschen oft der Fall. Seine Möglichkeit, Dinge zu «sehen», war mit hören, riechen und betasten. Als Jesus die Stadt Jericho mit seinen Jüngern und einer grossen Volksmenge wieder verlassen wollte,
    sass Bartimäus als Bettler am Wegrand.

  • Hoffnungsschimmer
    Hoffnungsschimmer

    Als er hörte, dass es Jesus von Nazareth war, fing er an, laut zu rufen: «Jesus, du Sohn Davids, hilf mir!» Viele Leute befahlen ihm ärgerlich, er solle schweigen.
    Aber er schrie lauter und häufiger: «Du Sohn Davids, habe doch Mitleid mit mir!»
    Jesus blieb stehen und sprach: «Ruft ihn her zu mir!» Sie gingen und sagten zu Bartimäus: «Freu dich, Jesus ruft dich; steh auf!»

  • Jesus weiss, was uns beschäftigt
    Jesus weiss, was uns beschäftigt

    Sofort folgte Bartimäus der Einladung von Jesus; er sprang auf, warf seinen Mantel von sich und kam zu Jesus. «Was soll ich für dich tun?» fragte ihn Jesus.
    Bartimäus sprach zu ihm: «Herr, ich möchte wieder sehen können.»

  • Der Hilferuf bewegt Jesus zum Handeln
    Der Hilferuf bewegt Jesus zum Handeln

    Voll Liebe rührte Jesus seine Augen an. Innerlich tief bewegt sagte er ihm: «Du sollst wieder sehen. Gehe hin, dein Vertrauen hat dich gerettet, dein Glaube hat dich geheilt!»

  • Wir haben viel Grund, Gott herzlich zu danken
    Wir haben viel Grund, Gott herzlich zu danken

    Von diesem Augenblick an konnte Bartimäus wieder problemlos sehen. Er ging mit Jesus, folgte ihm nach und lobte Gott für das Wunder. Zusammen mit ihm lobten und dankten alle, die seine Heilung miterlebt hatten.

  • Hast du schon daran gedacht, Gott zu danken, dass du sehen kannst?
    Hast du schon daran gedacht, Gott zu danken, dass du sehen kannst?

    Die Bibeltexte zum Nachlesen:
    Markus 10, 46–52
    Lukas 18, 35–43
    Matthäus 20, 29–34

    Gott will dir sehende Augen schenken für die grosse Liebe von Jesus. Er hat Bartimäus geheilt und hat heute noch dieselbe Kraft. Er will unsere inneren Augen öffnen, damit wir seine unendliche Liebe erkennen, die retten, heilen und helfen will. Jesus möchte, dass du vertrauensvoll mit ihm sprichst und dass du ihm wie Bartimäus dankbar nachfolgst.

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