Siva2

Siva mit neuer Hoffnung

Ich wollte, wie mein Vater, Hindu-Priester werden.

Als ich zehnjährig war, verunglückte mein Vater tödlich. Nach geltendem Brauch musste ich an der Beerdigung seinen Leichnam anzünden. Das zerbrach meine Kinderseele. Mit 15 Jahren wurde ich in das Priester-Amt eingeführt. Kurz darauf musste ich nach Indien fliehen.

Bald waren meine Ersparnisse aufgebraucht, das Visum abgelaufen. Durch den Krieg verlor ich den Kontakt zu meiner Familie. Menschen versagten mir Hilfe. Ich flehte stundenlang zu «meinen» hinduistischen Göttern – ohne Erfolg. Mir wurde klar: Diese Götter sahen und hörten mich nicht! Verzweifelt zerstörte ich die Götterstatuen und -bilder. Ich sah nur noch einen Weg: Selbstmord.

Durch ein Christusbild, welches in meinem Unterschlupf hing, kam ich auf die Idee zu beten: «Jesus, wenn es dich wirklich gibt, so hilf mir jetzt. Wenn nichts geschieht, hat mein Leben endgültig keinen Sinn mehr!»

Kurz darauf holte mich ein Mann in ein christliches Waisenhaus. Dort hörte ich zum ersten Mal von der Liebe Gottes, wie sie in der Bibel beschrieben wird. In mir erwachte ein Hunger nach Gottes Wort. Wie glücklich war ich, den Gott gefunden zu haben, der meinem Leben Sinn gibt! Ich übergab Jesus Christus die volle Verantwortung für mein Leben und liess mich taufen. Als Zeichen des Herrschaftswechsels änderte ich meinen Namen: Statt Siva (Name des höchsten Hindugottes) wählte ich Peter (nach dem Apostel Petrus). 

Als ich an einem lebensgefährlichen Gelbfieber erkrankte, bei dem selbst die Ärzte ratlos waren, klammerte ich mich an Jesus, den Arzt. Ich dachte an die Blinden, die wieder sehend wurden. Ich schrie wie diese Blinden zu Jesus: «Heile mich, erbarme dich über mich!» Plötzlich spürte ich, wie eine Kraft meinen Körper durchströmte. Jesus hatte mein Schreien gehört und eingegriffen.

Jesus Christus hat mich aus völliger Hoffnungslosigkeit gerettet und in mancherlei Hinsicht neu gemacht. Er will auch dir helfen. Willst du das?

Peter (Siva)