Der Text aus einem alten Lied lief mir in den vergangenen Tagen nach. «Es eilt die Zeit, die Stunden fliehn, und niemand hält sie auf.» Wie schnell ist wieder ein Tag vorbei, ein Monat, ein Jahr und ein Leben.

Was in diesem rasenden Verlauf der Zeit als einzige Konstante gleich bleibt, ist Gott! Und somit auch seine Aufforderung an uns, als weise Menschen danach zu streben, was er von uns möchte. Die Zeit auszunutzen und Gutes zu tun.

Lasst uns jede Gelegenheit nutzen, allen Menschen Gutes zu tun, besonders denen, die mit uns durch den Glauben verbunden sind. Galater 6,10

Das tönt so einfach. Fordert mich aber heraus, zuerst hinzuhören, was er denn von mir möchte.

Wir haben als Menschen immer eine freie Wahlmöglichkeit. Ich kann mich jetzt gerade dafür entscheiden, Gutes zu tun. Gottes Absicht und sein Herz bleibt es, Menschen zu lieben, sie für sich zu gewinnen, sie zu heilen, wiederherzustellen und mit ewigem Leben auszufüllen. In diesem alten Lied heisst es auch noch: «Komm, eh’ der letzte Tag versinkt schon ist der Abend nah, als helles Licht im Dunkel blinkt das Kreuz von Golgatha.»

Diese Hoffnung, der Blick auf Jesus, welcher am Kreuz alles für mich gegeben hat, ist eine bleibende Kraft. Dazu gibt es unendlich viele Gelegenheiten, Gutes zu tun. Menschen zu dienen, Liebe zu verbreiten, Versöhnung zu leben, Frieden zu suchen und meinen Nächsten höher zu achten als mich selbst.

Ich bin so dankbar für alles, was wir als Missionswerk erleben. Wir haben ein wundervolles und ergänzendes Team, wachsende Projekte, viele Anfragen und Gelegenheiten um Gottes Wort zu verbreiten. Wir erleben Gottes treue Versorgung und sein Wirken.

Und so will ich IHM danken. Immer. Und für alles! In Epheser 5,20 werde ich dazu aufgefordert, dass mein Handeln und meine Haltung immer in Dankbarkeit enden sollen.

Ich wünsche euch allen eine besinnliche, dankbare und reich gesegnete Adventszeit! Gott schenke uns allen viele Gelegenheiten und Entscheidungen, Gutes zu tun.

Markus Staub, Leiter Missionswerk