Seit Anfang November 2025 darf ich mein Praktikum bei der msd und HelpNet machen. Das Missionswerk msd und das HelpNet befinden sich beide im selben Haus. Aus diesem Grund lässt sich eine Zusammenarbeit sehr gut umsetzen. Ich freue mich, dass ich euch nun einen kleinen Einblick in meine Arbeit geben darf.

Meine Woche startet immer mit einem Morgen im HelpNet. Dort darf ich den Unterricht für den Deutschkurs am Dienstag vorbereiten. Außerdem findet am Montag Morgen eine offene Sprachrunde statt, in der ich mit einer kleinen Gruppe verschiedene Alltagsthemen auf Deutsch üben darf.
Am Dienstagmorgen ist der große Deutschkurs im HelpNet. Dort darf ich eine kleine Klasse unterrichten. Die Leute begleiten zu dürfen und ihnen eine Hilfe beim Lernen der Deutschen Sprache sein zu dürfen, macht mir Spass und ist für mich ein großes Privileg. Ich genieße den Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen.
Von Dienstagnachmittag bis Freitag bin ich dann hauptsächlich in der msd, wo meine Aufgaben nicht vielseitiger sein könnten.
Am Mittwoch sind meine Aufgaben vor allem Büroarbeiten erledigen wie zum Beispiel: Blogs schreiben, Listen überprüfen, bearbeiten, auch praktisch anpacken, wenn es darum geht, Eltern bei der Kinderbetreuung zu entlasten oder die Räumlichkeiten sauber zu halten.
Um das ganze ein bisschen besser strukturieren zu können, arbeiten wir gerne mit einer Liste, in der jeder Mitarbeiter Aufgaben für mich notieren kann, welche ich dann ausführen kann.
Der Donnerstag geht dann ziemlich ähnlich weiter, wobei ich nochmals zwei Lektionen Deutschunterricht in der Alphabetisierung geben darf.
Freitags helfe ich dann hauptsächlich bei der Camp- Arbeit mit. Dort darf ich mithelfen, das Ganze vorzubereiten, zu organisieren und zu koordinieren.
Es ist für mich ein sehr großes Privileg, in einem solchen Team mitarbeiten zu dürfen, indem alle dasselbe Ziel verfolgen, Menschen zu Jesus und an sein gutes Vaterherz zu führen. Besonders die Gebetszeiten, in denen wir uns jeden Morgen Zeit nehmen, unseren Fokus auf Gott auszurichten und mit all unseren Anliegen zu ihm zu kommen, empfinde ich immer wieder als sehr kraftvoll, ermutigend und besonders verbindend.